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Ungewöhnliche Klänge und gruselig schöne Geschichten

(bro) (hn) Am Dienstag, 1. August, fand sich vor der Tourist-Info in Hirschhorn eine Gruppe von elf Ferienspiel-Kindern ein, um eine Klangwanderung mitzuerleben. Dort wurden sie von Bürgermeister Oliver Berthold, Tatjana Gruneberg - Organisatorin und gute Seele der Ferienspiele - und Richard Köhler, Vor-Ort-Begleiter des Geo-Naturparks, empfangen.

In der umweltpädagogischen Station des Geo-Parks im Museum erläuterte Köhler an Hand der Infotafeln und zahlreicher Exponate die Entstehungsgeschichte des Buntsandsteins und der Flora und Fauna vor 250 Millionen Jahren, in der das Geo-Spiel danach stattfand. Da war die Rede von den Vorläufern der Dinosaurier, den Riesenlurchen, Höhlenbären und Krokodilen, deren Abdrücke man am Katzenbuckel und in Eberbach fand. Besonders beeindruckt waren die Kinder von einem in Stein gemeißelten Bild eines Einsiedlers. Köhler forderte alle Kinder auf, sich dieses Bild gut einzuprägen, um es dann in freier Natur wiederzufinden.

Dann ging es los: am Platz des ehemaligen „Naturalisten“ vorbei, über den Laxbach, den Schießbuckel hinauf. Im Anblick des Schlosses schilderte Köhler die Gefechte während der Badischen Revolution 1849 und das tragische Schicksal eines Freischärlers. Die nächste Station war die Vöglinsruhe, eine idyllisch gelegene Schutzhütte mit Brunnenanlage. Der ideale Platz, um all die interessanten Musikinstrumente aus Holz, Kürbis, Bambus und Stroh auszuprobieren, die Köhler mitgebracht hatte. Da waren Vogelpfeifen, Rasseln, Holz und Wassertrommeln. Jung und Alt probierten gemeinsam, den Instrumenten Töne zu entlocken und hatten einen großen Spaß am kleinen Waldorchester. Nach kurzer Stärkung ging es weiter zur Waldbruders Hütte - oberhalb des Ulfenbachtals. Dort angekommen, suchten alle nach dem Steinbild des Waldbruders und lauschten den gruseligen Geschichten über das Schicksal des Einsiedlers, die Köhler dem Roman „Das deutsche Herz“ von Adolf Schmitthenner nachempfand. Im nächsten Geo-Spiel wurden drei Teams gebildet, in denen die Kinder den Namen des Einsiedlers mit Hilfe einer „Wunderlampe“ in den Höhlen und Nischen der Felsenhütte finden mussten. Danach galt es, den unbändigen Durst zu löschen. Natürlich am besten mit Heilwasser aus einer Drachenquelle am Fuße des Berges. Eifrig wurden die Trinkflaschen mit dem „Zaubertrank“ nachgefüllt, und so manche Sage über die Quelle machte die Runde. Müde, aber glücklich und erfüllt von den vielen Klängen und Geschichten kehrte die Gruppe wieder nach Hirschhorn zurück.

Die nächste Klangwanderung mit Richard Köhler findet am 24. September statt. Anmeldung und weitere Infos findet man im Internet (Link s. u.). Tel.: 06272/912370.

Infos im Internet:
www.richard-koehler.de


17.08.17

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