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Hut ab vor starken Frauen


(Foto: privat)

(cr) (rn) “Starke Frauen” lautete das Thema des Evangelischen Bezirksfrauentags, der am 28. März im Evangelischen Gemeindehaus am Leopoldsplatz in Eberbach stattfand.

Im von Elsbeth Nollert und ihrem Team liebevoll gestalteten und fast vollbesetzten Saal, begrüßte die Bezirksfrauenvorsitzende Petra Neumann-Janssen Teilnehmerinnen aus fast allen Gemeinden des Kirchenbezirks Eberbach – Neckargemünd.

Das Thema “Starke Frauen” ist heute immer noch brandaktuell. Starke Frauen vor unserer Zeit haben es durch ihren Mut und ihr Selbstbewusstsein erst ermöglicht, dass die Frauen von heute eigenständig und selbstbestimmt leben können. Es ist noch nicht allzulange her, dass sich Frauen öffentlich nicht politisch äußern durften, sich politisch betätigen konnten oder aber sich selbst eine Arbeit suchen konnten, ja überhaupt arbeiten gehen durften ohne die Zustimmung des Manns oder Vaters. Und das Frauenwahlrecht gibt es auch noch nicht sehr lange. In der Schweiz wurde es zum Beispiel erst in den 1970ern Jahren den Frauen zugestanden.


Nach der Begrüßung wurde erst eine kleine Andacht von Pfarrerin Friedericke Brixner gehalten, in der sie auch den Apostel Paulus in seinem Brief an die Galater zitierte. Darin heißt es: “Hier ist nicht Mann noch Frau, denn ihr seid allzumal eins in Christus”.
Dekan Ekkehard Leytz ging in seiner Begrüßungsrede ebenfalls auf den Apostel Paulus ein und meinte dazu, dass Christus seine Kirche (Gemeinschaft) von Menschen gleich welcher Herkunft oder welchen Geschlechtes gestaltet sehen möchte.
In der Pause gab es bei Kaffee, Tee und Kuchen Gelegenheit sich in Gesprächen auszutauschen, oder an den Verkaufsständen der Johannes Diakonie, des Weltladens und des Internationalen Nähkreises einzukaufen.

Nach der Pause hieß es “Hut ab” vor den starken Frauen. In Rollenspielen wurden von den Mitgliedern des Leitungsteams einige sehr prägnante Frauen aus Kirche und Politik vorgestellt, wie zum Beispiel Hedwig Dohm, die sich für das Frauenwahlrecht einsetzte, oder Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Helene Weber und Helene Wessel (man nannte sie auch die Mütter des Grundgesetzes), oder Marie Juchacz (Mitbegründerin der Arbeiterwohlfahrt und die erste Frau, die in der Weimarer Nationalversammlung reden durfte).

Aber es gibt auch in der heutigen Zeit starke Frauen wie zum Beispiel die Referentin Margit Fleckenstein, Justizrätin, Rechtsanwältin, langjährige Vorsitzende der evangelischen Landessynode Baden und immer noch Prädikantin in der Kirche. Fleckenstein erklärte den strukturellen Aufbau der Kirchen. In der katholischen Kirche herrsche eine hierarchische Struktur mit Hauptsitz in Rom, von wo aus die Weisungen an die untergeordneten Gremien erteilt würden. Die evangelische Kirche hingegen sei auf einer demokratischen Struktur aufgebaut. Das beginne schon mit den gewählten Kirchenältesten (Kirchengemeinderäten). Hier hätten alle das gleiche Stimmrecht. Es müsse also alles demokratisch beschlossen werden. Genauso verhalte es sich in der Bezirkssynode, in der Landessynode und in der EKD-Synode.

01.04.19

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